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Erfahrungsbericht: O2-Multicard
O2 can do. Wie wahr, denn der Münchner Mobilfunknetzbetreiber zeigt in puncto Multicard, dass er bei Innovationen die Nase vorn hat. connect.de hat die Probe aufs Exempel gemacht und die Multicard in der Praxis getestet.
Mit der Multicard soll es dem Anbieter zufolge möglich sein, mehrere mobile Endgeräte gleichzeitig aktiv im Netz einzubuchen und beispielsweise per USSD-Codes oder Web-Interface einfach festzulegen, auf welchem Gerät SMS, MMS und standortbezogene Dienste (LBS) laufen. Hier ein erster Erfahrungsbericht. Über www.o2online.de ist die Multicard mit wenigen Mausklicks bestellt. Wer's per Internet nicht mag, kann die zusätzlichen SIM-Karten auch telefonisch bei der Kundenbetreuung bestellen. In einigen O2-Shops kann man sie sogar sofort mitnehmen. Schon nach zwei Tagen kommt Post aus München. Inhalt: die Multicard. Je nachdem, ob man eine oder zwei zusätzliche SIM-Karten bestellt hat, finden sich zwei oder drei "blaue Briefe" in dem großen Umschlag, denn die ursprüngliche SIM muss auch ausgewechselt werden. Pro zusätzlicher Karte berechnet der Anbieter 24,95 Euro. Ein monatliches Entgelt ist nicht zu zahlen. Geschäftskunden können bis zu insgesamt sechs Karten aktiv im Netz einbuchen, Privatkunden "nur" drei. Schnelle und einfache Aktivierung Die Aktivierung geht online spielend einfach und schnell. Wer möchte, kann das auch von der telefonischen Kundenbetreuung vornehmen lassen. Selbst wenn man Genion Home nutzt, erscheint das "Häuschen" auf dem Handydisplay schon nach wenigen Minuten. Früher konnte das bis zu 24 Stunden dauern. Ähnlich sieht es beim "City"-Schriftzug aus; auch der erscheint schon nach wenigen Minuten auf dem Display. Das SIM-Karten-Management geht besonders einfach per Internet. Unterwegs funktioniert es auch über die USSD-Codes, die man praktischerweise abspeichern kann oder über einen Hilfecode jederzeit aufrufen kann. Übers Internet kann man den einzelnen SIM-Karten auch neue Bezeichnungen zuordnen, wie etwa "Handy", "xda" oder "Autotelefon". Alles in allem eine feine und praktische Sache, die im kurzen Praxistest von connect.de problemlos funktionierte. Was zu beachten ist Zu beachten ist jedoch, dass standardmäßig die bedingten Rufumleitungen gesetzt sind. Will man dies ändern, müssen alle Multicards im Netz eingebucht sein, sonst erhält man eine Fehlermeldung. Das gilt auch dann, wenn eine oder alle SIMs für mehr als 72 Stunden abgeschaltet worden waren. Nach Worten von Pressesprecher Roland Kuntze arbeitet O2 hier an einer baldigen Lösung, die dieses Prozedere überflüssig machen soll. Nach der erstmaligen Einbuchung im Netz müssen Genion-Home-Nutzer über den Rufmanager (kostenlose Kurzwahl 1010) erneut festlegen, was mit Anrufen auf ihre virtuelle Festnetznummer geschehen soll. Die früheren Einstellungen sind nach Inbetriebnahme der Multicard nicht mehr aktiv. ses 17.10.03, 13:28 Uhr connect |
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